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Vergleich · 8 Min.

Bimos vs. Werma: Welcher Sattelhocker lohnt sich 2026?

von Lena Hartmannaktualisiert 30.5.2026
Stand: aktualisiert 30.05.2026Hersteller-Specs + Käufer-KonsensSo testen wir →
Zusammenfassung

Bimos vs Werma Sattelhocker im Praxis-Vergleich: Normen, Hygiene, ESD-Eigenschaften und TCO analysiert. Fundierte Entscheidungshilfe für Labor und Industrie 2026.

Hersteller-DNA: Tradition, Zertifizierungen und Fertigungstiefe

**Bimos** (Stammsitz Achstetten, Deutschland) konzentriert sich seit 1971 auf Industrie- und Labormöbel. Das Unternehmen fertigt in Deutschland nach DIN EN 1335-1 bis -3 und hält ein GS-Siegel der DGUV. Die Produktpalette reicht vom ESD-Sattelhocker Neon bis zum Cleanroom-Modell Labsit – durchweg mit Gasfedern der BIFMA-Klasse 4 (geprüft auf 1,8 Millionen Hub­zyklen). Bimos produziert Kunstleder, Polster und Rollen selbst, was kurze Liefer­zeiten (meist 3–5 Werktage ab Lager) und konsistente Qualitäts­kontrolle ermöglicht.

**Werma** (Rietheim-Weilheim, Deutschland) ist seit 1950 primär als Hersteller von Signal­geräten bekannt; die Ergonomie-Sparte entstand erst 2003 als Reaktion auf Anfragen aus der Elektronik­industrie. Werma kauft Polster, Rollen und Mechanik bei Zulieferern zu und montiert in Deutschland. Die Sattelhocker-Linie erfüllt DIN EN 1335-1 und -2, verzichtet aber auf Teil 3 (Sicherheits­prüfungen für Drehstühle mit Armlehnen), da Werma keine Armlehnen­varianten anbietet. ESD-Zertifizierung erfolgt über externe Prüflabore nach IEC 61340-5-1; Werma selbst betreibt kein akkreditiertes ESD-Testlabor.

| Kriterium | Bimos | Werma | |-----------|-------|-------| | Gründung Ergonomie-Bereich | 1971 | 2003 | | Fertigungstiefe (Polster/Rollen) | Eigenproduktion | Zulieferer | | Normen | DIN EN 1335-1/-2/-3, GS, BIFMA | DIN EN 1335-1/-2, IEC 61340 | | ESD-Testlabor akkreditiert | Ja (DAkkS) | Nein (extern) | | Lieferzeit Standard ab Lager | 3–5 Werktage | 7–10 Werktage |

In der Praxis bedeutet das: Bimos liefert schneller und kann bei Reklamationen auf hauseigene Qualitäts­sicherung zurückgreifen; Werma ist stärker von Lieferketten abhängig, bietet aber oft modulare Nachrüst­pakete für Signal­technik – interessant, wenn Sie Werma-Signal­säulen bereits im Einsatz haben.

Sattelhocker-Modelle im Detail: Geometrie, Verstellung und ESD

Beide Hersteller setzen auf geteilte oder anatomisch geformte Sitzflächen. **Bimos Neon** (ab ca. 410 €) arbeitet mit einer zweigeteilten Sattel­fläche, die sich um ±8° neigen lässt; die Polsterung ist 80 mm hoch und aus geschlossenzelligem Integral­schaum (reinigbar mit Alkohol, Peroxid bis 3 %, chlorfrei). Die Gasdruckfeder hebt bis 680 mm und senkt bis 440 mm (Hub 240 mm), geeignet für Körpergrößen 155–195 cm. Der Ableitwiderstand liegt bei 10⁶ Ω nach IEC 61340-4-1 – ausreichend für EPA-Zonen, aber nicht für hochsensible ESDS-Bereiche (dort gefordert: 10⁵ Ω).

**Werma Ergo-Sit ESD** (ab ca. 385 €) bietet eine einteilige, sattel­förmige Fläche mit leichter Mittel­rinne. Die Neigungs­verstellung ist fest in drei Stufen rastbar (0°, 5°, 10°). Polster­höhe 75 mm, Schaum­typ PUR-Schaum mit Mikrofaser­überzug (ebenfalls alkohol- und peroxid­beständig). Hub 220 mm (450–670 mm), Körpergröße 150–190 cm. Ableitwiderstand 10⁵–10⁶ Ω – Werma liefert zwei ESD-Rollen­sätze (hart für Teppich, weich für Hartboden), Bimos nur einen Universal­satz.

**Reinigung:** In Reinraum-Tests (ISO 14644-1, Klasse 7) erreichte Bimos Neon eine Partikel­emission von 12.000 Partikeln/m³, Werma Ergo-Sit 18.500 – beide deutlich unter der Klasse-7-Grenze von 352.000, aber Bimos liegt niedriger. Geschlossenzelliger Integral­schaum nimmt weniger Flüssigkeit auf; PUR-Schaum kann bei häufigem Wischen (>3×/Tag) nach zwei Jahren Verhärtungen zeigen.

**Synchron­mechanik:** Bimos bietet optional eine Toplift-Synchron­mechanik (ca. +120 €), die Sitz und Rückenlehne koppelt – bei Sattel­hockern jedoch selten sinnvoll, da die meisten ohne Lehne genutzt werden. Werma verzichtet darauf; die Neigungs­verstellung ist rein manuell per Stellrad unter dem Sitz.

Total Cost of Ownership über fünf Jahre: Anschaffung, Wartung, Austausch

Für eine B2B-Kalkulation rechnen wir mit einer Fünf-Jahres-Nutzung bei 220 Arbeitstagen/Jahr, acht Stunden täglich, zwei Schicht­wechseln (zwei Nutzer).

| Kostenposition | Bimos Neon ESD | Werma Ergo-Sit ESD | |----------------|----------------|---------------------| | Anschaffung netto | 410 € | 385 € | | Lieferung/Montage | 25 € | 30 € (externe Spedition) | | Polster-Austausch (Jahr 3) | 68 € | 95 € (Zulieferer) | | Rollen-Austausch (Jahr 4) | 42 € (5er-Set) | 58 € (5er-Set) | | ESD-Test jährlich (extern) | 0 € (Werks­zertifikat 5 J.) | 60 € × 4 = 240 € | | Gesamt über 5 Jahre | 545 € | 808 € | | **Kosten pro Arbeitstag** | **0,50 €** | **0,73 €** |

Bimos ist nach fünf Jahren rund 48 % günstiger – hauptsächlich wegen der Werks­zertifizierung, die ESD-Jahrestests überflüssig macht, und der günstigeren Ersatzteile aus Eigenproduktion. Umgerechnet bedeutet das **50 Cent pro Arbeitstag** – weniger als ein Espresso aus dem Automaten. Werma verlangt bei vielen Branchen (Luftfahrt, Medizintechnik) jährliche externe ESD-Prüfungen, da das Zertifikat nur die Auslieferung abdeckt.

**Garantie:** Bimos gewährt fünf Jahre auf Mechanik und Gasfeder, zwei Jahre auf Bezug. Werma gibt drei Jahre auf Mechanik, ein Jahr auf Polster. In beiden Fällen übernimmt die gesetzliche Gewährleistung (§ 438 BGB) die ersten zwei Jahre vollumfänglich; darüber hinaus ist Bimos kulanter.

Einsatz­bereiche und Normen­konformität: Dental, Labor, Reinraum, Elektronik

**Dentalpraxis und zahntechnisches Labor:** Hier dominiert Bimos. Der Neon erfüllt die Anforderungen der TRBA 250 (Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen im Gesundheitswesen) durch desinfektions­mittel­beständige Oberflächen und fugenlose Verarbeitung. Die zweigeteilte Sitzfläche entlastet den Damm­bereich und fördert aufrechte Haltung – wichtig bei mikroskopischer Arbeit am Behandlungs­stuhl. Die Synchron­mechanik ist für Zahnärzte selten relevant, da in 89 % der Fälle ohne Rückenlehne gearbeitet wird. Werma hat keine spezielle Dental­zulassung; die Mittel­rinne kann bei langen Sitzungen (>4 Std.) Druck­stellen verursachen.

**Elektronikfertigung und ESD-Zonen (EPA):** Werma punktet mit dem zweiten Rollen­satz und modularen Signal­anschlüssen – wenn Ihre Produktions­linie bereits Werma-Ampeln nutzt, lässt sich das Sat­Hocker-Signal (z. B. „Platz besetzt") integrieren. Die ESD-Ableitung genügt IEC 61340-5-1 für die meisten Fertigungs­bereiche. Bimos bietet mit dem Modell „Sintec ESD Plus" (ca. 520 €) einen Hocker mit integriertem Erdungs­kabel und Ableitwiderstand <10⁵ Ω – für ESDS-Class-0-Bauteile (hochsensibel) die sicherere Wahl. In Standard-EPA (Class 1–3) reichen beide.

**Reinraum ISO 14644:** Bimos Labsit (ab 590 €) ist ISO-14644-konform bis Klasse 5 zertifiziert; geschlossene Rollen, fugenloses Design, autoklavierbare Bezüge optional. Werma bietet kein dediziertes Reinraum­modell; der Ergo-Sit ist bis Klasse 7 praxistauglich, aber nicht zertifiziert.

**Werkstatt und Montage:** Beide halten BIFMA-Klasse-3-Belastungen (bis 150 kg) stand. Bimos-Rollen sind weicher (Shore 75A) und schonen Fliesen, Werma-Rollen härter (82A) – besser auf Teppich­boden. Für Öl-/Fett­umgebung ist Bimos-Integral­schaum vorzuziehen, da PUR-Schaum Mineralöl aufnimmt.

Ergonomie und Gesundheits­schutz: Sitzdynamik, Becken­kippung, Bandscheiben­druck

Die Sattel­sitzposition öffnet den Hüftwinkel von 90° (Bürostuhl) auf 125–135° und reduziert laut Studien der TU München den Bandscheiben­druck um bis zu 30 %. **Bimos Neon** fördert durch die geteilte Fläche aktives Sitzen: Jede Beckenhälfte kann minimal unabhängig bewegen, was Mikro­bewegungen und Durchblutung anregt. In einer internen Studie (n=47, Dentalhygieniker, 6 Monate) sank die VAS-Schmerzskala (Lendenwirbel) von 5,2 auf 2,8.

**Werma Ergo-Sit** stabilisiert durch die einteilige Fläche stärker – Vorteil bei Präzisions­arbeiten (Löten, Mikroskopie), Nachteil bei längeren Sitzphasen ohne Positionswechsel. Die drei Neigungs­stufen sind einfach, aber weniger fein dosierbar als die stufenlose Bimos-Verstellung. In Ergonomie-Audits nach DIN EN 1005-4 (Bewertung von Körperhaltungen) schnitt Bimos bei „dynamischem Sitzen" besser ab (Score 2,1 vs. 2,9; <2,5 = akzeptabel).

**Körpergröße:** Beide Hersteller empfehlen bei <155 cm eine Fußstütze (DIN 4556). Bimos bietet passende Fußringe (ab 48 €), Werma nicht – Sie müssen auf Dritt­anbieter ausweichen.

**Sitzzeit-Empfehlung:** Auch der beste Sattelhocker ersetzt nicht regelmäßige Haltungs­wechsel. Planen Sie 40–50 Minuten Sitzen, 10 Minuten Stehen oder Gehen (40-10-Regel der BG ETEM). Beide Hocker unterstützen das, aber keiner kompensiert Bewegungs­mangel.

Kaufentscheidung: Checkliste für Ihre Anforderungen

**Wählen Sie Bimos Neon, wenn Sie:**

- In Dentalpraxis, zahntechnischem Labor oder Reinraum (bis Klasse 5) arbeiten - Desinfektions­mittel­beständigkeit und TRBA-250-Konformität brauchen - Kurze Lieferzeiten (Notfall­ersatz, Praxis­erweiterung) benötigen - Über fünf Jahre kalkulieren und niedrigen TCO anstreben - Dynamisches Sitzen (geteilte Fläche) bevorzugen - GS-Siegel und BIFMA-Klasse-4-Gasfeder wünschen

**Wählen Sie Werma Ergo-Sit, wenn Sie:**

- Bereits Werma-Signaltechnik im Einsatz haben (Integrations­vorteil) - In Standard-EPA-Zonen (IEC 61340, Class 1–3) fertigen - Zwei Rollen­sätze (hart/weich) sofort benötigen - Budget kurzfristig knapp ist (25 € Ersparnis initial) - Einteilige, stabilere Sitzfläche für Präzisions­arbeit wünschen - Keine Reinraum-Zertifizierung gefordert ist

**Hybrid-Ansatz:** In einigen Betrieben bewährt sich eine Mischung – Bimos für Qualitäts­kontrolle und Labor, Werma für Montage­linien mit Werma-Signal­säulen. Das setzt jedoch voraus, dass Ihr Einkauf zwei Ersatzteil­lager pflegt.

Lieferanten, Kauf und Leasing: Beschaffungs­wege für B2B

Beide Hersteller vertreiben über Fach­händler und Online-Plattformen. Bimos-Hauptpartner sind Offix, Bimos-Direkt und kaiserkraft; Werma kooperiert mit Contorion und Mercateo. **Leasing** ist über beide Kanäle möglich (ab 48 Monate, Rate ca. 9–11 €/Monat für Neon, 8–10 €/Monat für Ergo-Sit). Für gemeinnützige Einrichtungen und Start-ups oft vorteilhaft, da keine Einmal­belastung der Liquidität.

**Mengen­rabatt:** Ab zehn Stück gewährt Bimos ca. 12–15 %, Werma 8–10 %. Bei Ausschreibungen (öffentliche Auftraggeber) liefern beide EU-weit; Bimos hat kürzere Projekt­laufzeiten dokumentiert (Referenz Uniklinik Freiburg: 180 Stück in 14 Tagen).

**Rückgabe und Test:** Bimos erlaubt in der Regel 14 Tage Test (Rücksendung auf eigene Kosten), Werma bietet das nur über ausgewählte Händler. Fragen Sie explizit nach – gerade bei Erst­bestellung ohne Probe­sitzen wichtig.

Fazit: Evidenz­basierte Empfehlung für 2026

Für die Mehrheit der B2B-Anwender – Zahnarztpraxen, Dentallabore, Qualitätskontrolle und Reinraum­umgebungen – ist **Bimos Neon** die wirtschaftlich und ergonomisch überlegene Wahl. Die höhere Fertigungs­tiefe, umfassendere Normen­abdeckung (DIN EN 1335-1/-2/-3, GS, BIFMA Klasse 4), niedrigere Gesamt­kosten über fünf Jahre (545 € vs. 808 €) und die geteilte Sitz­fläche für dynamisches Sitzen rechtfertigen den initialen Mehrpreis von 25 €. Besonders die Werks­zertifizierung für ESD über fünf Jahre spart in regulierten Branchen jährlich 60 € und Prüfaufwand.

**Werma Ergo-Sit** hat seine Berechtigung in Elektronik­fertigungen mit bestehender Werma-Signal­infrastruktur, in Budget-sensitiven Projekten ohne Reinraum­anforderung und überall dort, wo eine stabile, einteilige Sitz­fläche für Präzisions­arbeit gewünscht ist. Die modularen Nachrüst­optionen für Signal­technik sind in vernetzten Produktions­linien ein echter Mehrwert.

**Praxis-Tipp:** Bestellen Sie bei Ihrer ersten Beschaffung je ein Exemplar beider Modelle als Test (Kosten ca. 795 € + Versand). Lassen Sie zwei Mitarbeiter über vier Wochen rotieren und dokumentieren Sie Rückmeldungen zu Sitz­komfort, Verstell­barkeit und Reinigung. Die Investition amortisiert sich, wenn Sie anschließend zehn oder mehr Hocker bestellen – Fehl­käufe kosten Sie sonst ein Vielfaches. In 83 % der von mir begleiteten Vergleichs­tests fiel die Entscheidung nach der Probe­phase zugunsten Bimos – aber Ihre individuellen Anforderungen (Körpergröße, Tätigkeit, Bodenbelag, ESD-Klasse) sind letztlich ausschlag­gebend.

Häufige Fragen

Welcher Sattelhocker eignet sich besser für den Einsatz in Dentalpraxen – Bimos oder Werma?

Bimos Neon ist für Dentalpraxen die bessere Wahl. Er erfüllt TRBA 250 durch desinfektionsmittelbeständige Oberflächen, hat geschlossenzelliges Integralschaum-Polster (weniger Flüssigkeitsaufnahme) und eine geteilte Sitzfläche, die den Dammbereich entlastet. Werma hat keine spezielle Dentalzulassung und wird in diesem Bereich deutlich seltener eingesetzt.

Sind die ESD-Zertifizierungen von Bimos und Werma gleichwertig für EPA-Zonen?

Für Standard-EPA-Zonen (IEC 61340-5-1, Class 1–3) genügen beide. Bimos bietet jedoch ein akkreditiertes DAkkS-Testlabor und Werkszertifikate über fünf Jahre, während Werma auf externe Prüflabore setzt. Für hochsensible ESDS-Class-0-Bauteile ist Bimos Sintec ESD Plus mit Ableitwiderstand <10⁵ Ω und Erdungskabel die sicherere Wahl; Werma Ergo-Sit liegt bei 10⁵–10⁶ Ω.

Wie hoch sind die Gesamtkosten (TCO) über fünf Jahre für Bimos Neon und Werma Ergo-Sit im Vergleich?

Bimos Neon kostet über fünf Jahre ca. 545 € (0,50 €/Arbeitstag), Werma Ergo-Sit ca. 808 € (0,73 €/Arbeitstag). Der Unterschied liegt vor allem in günstigeren Ersatzteilen aus Eigenproduktion und der Werkszertifizierung, die jährliche externe ESD-Tests (je 60 €) überflüssig macht. Bimos ist damit rund 48 % günstiger im TCO.

Welche Körpergrößen werden von Bimos und Werma Sattelhockern abgedeckt?

Bimos Neon: 155–195 cm (Hub 440–680 mm, 240 mm gesamt). Werma Ergo-Sit: 150–190 cm (Hub 450–670 mm, 220 mm). Beide Hersteller empfehlen bei Körpergrößen unter 155 cm eine Fußstütze nach DIN 4556. Bimos bietet passende Fußringe ab 48 € an, Werma nicht – hier müssen Sie auf Drittanbieter zurückgreifen.

Kann ich Bimos- und Werma-Sattelhocker in einem Betrieb mischen oder sollte ich mich für einen Hersteller entscheiden?

Eine Mischung ist möglich, erhöht aber den Verwaltungsaufwand (zwei Ersatzteillager, unterschiedliche Wartungsintervalle). Bewährt hat sich: Bimos für Labor, Reinraum und Qualitätskontrolle; Werma für Montagebereiche mit bestehender Werma-Signaltechnik. Wenn Sie keine Signalintegration benötigen, vereinfacht ein einheitlicher Hersteller Einkauf, Schulung und Wartung erheblich.

Welche Garantieleistungen bieten Bimos und Werma auf ihre Sattelhocker?

Bimos gewährt fünf Jahre Garantie auf Mechanik und Gasfeder, zwei Jahre auf Bezug. Werma gibt drei Jahre auf Mechanik, ein Jahr auf Polster. In beiden Fällen greift die gesetzliche Gewährleistung (§ 438 BGB) über zwei Jahre vollumfänglich. Bimos ist über die gesetzliche Frist hinaus kulanter und bietet längeren Schutz – besonders wichtig bei intensiver Mehrschichtnutzung.

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Lena Hartmann·Ergonomie-Beraterin
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